Neue Silvanerklone der LWG!
hier können Sie den aktuellen Artikel über die Eintragung der neuen Silvanerklone beim Bundessortenamt lesen
EZG_Neue_SilvKlone_W1_feb12
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In den letzten Wochen erhalten unsere Mitgliedsbetriebe vermehrt Anrufe, die von Schäden in Junganlagen berichten.
Tatsächlich sind in den Jahren 2009 und 2010 vermehrt Frostschäden in Junganlagen aufgetreten. Optisch gleichen die Kallus-Wucherungen dem Maukesymptom.
Als Download stellen wir Ihnen hier eine Publikation von Matthias Zink und Dr. Joachim Eder (DLR Rheinpfalz) zur Lektüre bereit, die in der Ausgabe 23 von “Das Deutsche Weinmagazin” veröffentlicht wurde.
Ein weiterer Artikel zu diesem heiklen Thema wurde in der “Rebe und Wein” Ausgabe 2/2011 von Lothar Neumann (Weinbauberater Landwirtschaftamt Heilbronn) verfasst, den wir Ihnen nachfolgend ebenfalls als Download zur Verfügung stellen.
Besuchen Sie uns während der Weinwirtschaftstage in Veitshöchheim am 2. und 3. März 2011! Sie finden uns im Konferenzraum gleich neben der Tür. Unsere Mitglieder stehen Ihnen für alle Fragen rund ums Rebenpflanzgut an beiden Tagen gerne zur Verfügung!
Als Nutzungsberechtigte der Würzburger Sorten und Klone ist unsere Erzeugergemeinschaft sehr daran interessiert, dass neueste Selektionsergebnisse baldmöglichst in der Praxis getestet werden können. Wir unterstützen deshalb die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau in Veitshöchheim bei der Suche nach geeigneten Vermehrungsflächen, damit von den neuen Silvanerklonen (Selektionen aus alten Weinbergen) möglichst bald ausreichend Edelreisruten zur Veredlung zur Verfügung stehen. Die ersten Ergebnisse sind recht vielversprechend (lockeres Traubengerüst, moderater Ertrag, höhere Aroma-/ Säurewerte), bergen durch eine stärkere Verrieselungsanfälligkeit zum Teil aber auch Risiken.
Für das Pflanzjahr 2012 sucht die LWG:
Vermehrungsflächen über ganz Franken verteilt, um die ersten Mutterrebenbestände der neuen Silvanerklone aufzubauen. Allerdings müssen die Vermehrungsflächen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, wie z.B. Nematodenfreiheit, frostischere Lagen usw.
Wenn Sie Interesse an den neuen Klonen – oder anderen Klonen der LWG – haben, wenden Sie sich an ihren Rebveredler vor Ort, der Sie gerne ausführlich informiert.
Die fränkischen Rebveredler treffen in diesen Wochen die Vorbereitungen für die Veredlung 2011. Wer also 2012 einen Weinberg neu pflanzen möchte, sollte sich jetzt mit seinem Rebveredler über das notwendige Pflanzgut unterhalten. Bei einer frühzeitigen Bestellung können individuelle Sorten- und Klonenwünsche noch berücksichtigt werden, so erhält der Winzer die Reben nach seinen Vorstellungen und der Veredler Planungssicherheit. Aufgrund der vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten ist dies für beide Seiten wichtig. Auch die immer beliebter werdenden Hochstammreben müssen aufgrund der aufwendigen Produktion rechtzeitig bestellt werden.
Durch die guten Anwuchsergebnisse in den fränkischen Rebschulen stehen auch zur Pflanzung in 2011 noch einige Pfropfkombinationen zur Verfügung. Fragen Sie Ihren Veredler vor Ort, er informiert Sie gerne!
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